Archiv der Kategorie: YouTube News

YouTube-News: Täglich erzeugt die größte Videoplattform der Welt unzählige Informationen. Der Blog filtert die wichtigsten Nachrichten über YouTube und präsentiert sie.

9 Jahre – YouTube feiert

Bereits neun Jahre alt ist das größte Videoportal der Welt: YouTube. In einem kleinen Musikvideo greift es verschiedene Themen aus der Vergangenheit, mixt sie zusammen und lässt diese von bekannten YouTube-Größen singen.

Ein Videoportal feiert diese Jahr übrigens das 10-jährige Bestehen. Vimeo wurde 2004 vorgestellt und hat sich auf qualitativ hochwertige Videos spezialisiert.

YouTube: Traffic auf mobilen Geräten am höchsten

Der mobile Markt wächst immer schneller und auch das Traffic-Aufkommen von Bewegtbildern im Web schwillt schon seit Jahren weiter an.

Mashable und Statista haben jetzt die Daten des amerikanischen Unternehmen Sandvine visualisiert. Sandvine stellt Hardware und Software für Netzwerke her und veröffentlicht schon seit Jahren Daten zum Internet-Traffic. Ihre Produkte werden unter anderen von Comcast genutzt, dem größten Kabelnetzbetreiber der USA.

Die Statistik zeigt das YouTube einen Anteil von 17,26% am entstandenen mobilen Datenverkehr besitzt. Danach folgt Facebook auf Platz 2 und den HTTP-Protokollen auf Rang drei. In der Top 10 ist auch Netflix enthalten, dass aber auch in Zukunft noch weiter zu zulegen wird, da hier die Videoqualität und Bekanntheit auch immer weiter zunimmt.

Infographic: YouTube and Facebook Account for a Third of Mobile Web Traffic | Statista Weitere Statistiken auf Statista

Google Preferred: Premium-Werbung auf YouTube

Auf der Konferenz NewFronts in New York stellte Google für YouTube „Google Preferred“ vor. Damit können Werbetreibende Anzeigen bei den Top 5% bzw. den Top 1% der YouTuber schalten.

Diese Zahlen beziehen sich aber nicht auf den gesamten Markt auf der Videoplattform, sondern auf die „Verticals“. Sprich die 5% (oder 1%) besten Kanäle aus dem Bereich Gaming, Sport usw.

Das macht auch Sinn, denn erstens kommt die Werbung auch an der richtigen Zielgruppe an. Und zweitens wäre die komplette Top 5% auf YouTube eine gewaltige Masse.

Auf dem Videoportal existieren bereits Kanäle, die diese YouTuber sammeln:

Beauty & Fashion
Comedy
Entertainment & Pop Culture
Food & Recipes
Musik
Video Gaming
News
Anime & Teen Animation
Cars, Trucks & Racing
Familie & Children
Science & Education
Sport
Technology
Weightlifting, Workouts & Wellness

Allerdings fallen beim Betrachten der Listen ein paar Dinge auf. Zum einen ist kein deutschsprachiger Kanal zu finden. Was denn Schluss nahe bringt, dass Google Preferred erst im englischsprachigen Raum getestet wird bevor es weiter verbreitet wird. Das gleiche passierte bspw. vor ein paar Jahren auch mit der Monetarisierung. YouTube-Partner gab es erst in den USA und später in Deutschland.

Zum anderen fällt auf, dass die Top 1% scheinbar per Hand ausgewählt sind und die Top 5% durch einen Algorithmus, den sogenannten „P Score“ (also nicht nur ausschließlich durch Anzahl der Abonnenten). Dieser Wert wird ermittelt durch:

  • wiederkehrende Zuschauer
  • wie lang werden die Videos geschaut
  • den Anzahl der  Daumen nach oben pro Video
  • wie oft wird es im Web verbreitet (z.B auf Facebook)

Dadurch kommen aber auch Kanäle in die Liste, die vielleicht nur einen viralen Hit hatten. Auf den anderen nicht oft angeschauten Videos möchten Werbende ihre Premium-Anzeigen wahrscheinlich nicht gern sehen.

Mit Google Preferred schafft der Konzern für Werbetreibende einen interessanten Markt, der auch nicht unendlich begrenzt ist. Es ist händisch bzw. mit Algorithmen auf wenige sehr reichenweitenstarke Produzenten konzentriert. Die Einnahmen für YouTube sollten damit weiter steigen.

YouTube-Einkommen berechnen

Die Webseite Socialblade, die Statistiken u.a. zu YouTube-Kanäle sammelt und für jeden zugänglich macht, hat schon früher neben den aufgeführten Zahlen das geschätzte Einkommen des YouTube-Partners gelistet.

Jetzt hat die Seite einen Rechner vorgestellt, mit dem jeder verschiedene Einstellungen treffen kann, um das Einkommen auf der Videoplattform zu berechnen.

YouTube-Eimkommen-Rechner

Die Funktionen umfassen die Eingabe eines Kanals, der täglichen Views und dem geschätzten CPM. Letzterer beschreibt den Tausenderkontaktpreis (Click per Mille), also den Einnahmen, wenn 1000 Zuschauer das Video und damit die Werbung gesehen haben.

Selbst beim kleinstmöglichen Wert bekommen Top-YouTuber noch beachtliche Summen. Bspw. verdient Gronkh dann immer noch ca. 100 000 US-Dollar im Jahr. Bei ihm kann man aber durchaus von einem höheren Wert ausgehen, da seine Videos sehr beliebt sind und auch Werbetreibende anlocken.

Auf YouTube fasst das Videoamt den Rechner noch einmal zusammen und testet ihn an verschiedenen YouTubern.

YouTube etwas anders nutzen

Wer einen YouTube-Kanal hat, der hat vermutlich auch verschiedene YouTuber abonniert. Mindestens einmal täglich wird dann in die Abobox geschaut, ob etwas Neues veröffentlicht wurde. Um diesen „Alltagstrott“ zu entfliehen, gibt es hier einmal ein paar Webseiten, mit denen man YouTube anders nutzen kann.

PetitTube

Die unglaubliche Zahl von 100 Stunden Videomaterial werden jede Minute auf YouTube hochgeladen. Da stellt sich die Frage wer das alles schauen wird. Natürlich ist klar, dass die meisten Videos von nur sehr wenigen geschaut werden, auch weil sie sehr schwer zu finden sind. Für Abhilfe sorgt da die Seite PetitTube. Hier findet der Suchende Videos, die niemand sehen möchte oder nur auf Zuschauer warten. Allerdings sind die meisten Videos nicht mehr der höchsten Qualität produziert, so dass bei vielen die Zuschaueranzahl gerechtfertigt ist.

BoooTube

Die Videos, die BoooTube sammelt, wurden gesehen und für schlecht befunden. Auf der Seite gibt es die am schlechtesten bewerteten Videos auf YouTube sorgfältig aufgelistet. Wer schon immer einmal auf der Suche nach Empörung war, wird hier schnell fündig. Aber auch hier gibt es natürlich die obligatorisch schlecht produzierten Videos zu finden.

YouTubeOnRepeat

Ein neues Lieblingsvideo auf YouTube gefunden? Am besten hört man es die nächsten Stunden, weil es so gut ist. Allerdings muss man immer wieder auf den Startbutton drücken. Für eine Endlosschleife auf YouTube sorgt u.a. die Seite YouTubeOnRepeat, für stundenlanges Musik hören ohne Unterbrechung.

ViralVideos.com

Auf der Suche nach dem nächsten Hit auf YouTube stöbert so mancher stundenlang durch das Videoportal. Aufgelistete populäre Videos gibt es auf viralvideos.com. Damit bleibt man immer auf dem neuesten Stand. Andere Tipps um virale Videos zu finden, gibt es in einen älteren Blogbeitrag.

Die Liste wird vervollständig, sobald ich eine neue Seite zu dem Thema finde.

Update:

Pluto.TV (YouTube-Videos im Fernsehformat)

Strengere Regeln für YouTube in Saudi-Arabien

Saudi-Arabien ist einer der größten Wachstumsmärkte für YouTube. Insgesamt stieg die Verbreitung des Internet in dem arabischen Staat um 300% in den letzten fünf Jahren. Zusammen mit Nordafrika erreicht der Mittlere Osten 310 Mio. Video Views am Tag. Hinter den USA ist diese Region damit der zweitgrößte Markt für Videoportale. Google ist nicht untätig und hat eine Kampagne entwickelt, um noch stärker in den arabischen Ländern vertreten zu sein.

Doch die damit entstehende Freizügigkeit für die Bevölkerung ist den Regierenden ein Dorn im Auge, wenn auch nicht so stark wie in anderen Ländern, wie z.B. der Türkei. In Saudi-Arabien besteht das Regierungssystem aus einer absoluten Monarchie. Die Politiker sind darauf bedacht kritisches Material nicht an die große Öffentlichkeit zu lassen.

Bereits früher fragte der Staat auf der arabischen Halbinsel an, ob Videos gelöscht werden können. Google hat dem bisher immer widersprochen.

Die Organisation „Reporter ohne Grenze“ berichtete im Dezember 2013, dass eine neue Agentur in Saudi-Arabien in Planung sei, die die Zensur in dem Staat übernehmen sollte. Leiter des Projekt ist Riyadh Najm. Nach den Wünschen würden dann nur noch Videos freigegeben, die den Moralvorstellungen und Werten des Staates entsprechen.

Vier Monate später, im April 2014 tritt erneut Riyadh Najm im Wall Street Journal auf. Er erklärt:

„We will make them aware of what’s acceptable in Saudi Arabia and what’s not acceptable

Außerdem berichtet die Zeitung, dass bereits 2012 eine Kommission gegründet worden sei, die die Lizenzen für die Medienschaffende vergibt.

Es scheint so, als würde sich das Land auf allzu kritische Publikationen vorbereiten. Wenn die öffentliche Meinung den Monarchen nicht gefällt, stehen bereits Organisationen im Hintergrund, die sich um die Zensur stärker kümmern werden.