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Justin.TV stellt sein Archiv ein

Justin.TV, sozusagen der Gründungsvater von Twitch, stellt sein Archiv ein. Den Schritt erklärt das Live-Streaming-Portal mit der geringen Nutzung des Archivs durch Zuschauer. Mehr als die Hälfte der gespeicherten Webvideos hätte demnach nur ein oder gar kein Aufruf zu vermelden.

Damit spart das Unternehmen aber wiederum Ressourcen ein, um ihre Gaming-Plattform Twitch weiter zu stärken.

Justin.TV wurde im Frühjahr 2007 gelauncht und hat bis zum heutigen Zeitpunkt ca. 5 Mio. regelmäßige Zuschauer. Im Vergleich zu den über 40 Mio. Besuchern bei Twitch ist das aber sehr gering.

Der Erfolg von Twitch führt sogar dazu, dass sich das Unternehmen von Justin.TV im Februar 2014 zu Twitch Interactive umbenannte. Zur Zeit liegen noch Gerüchte in der Luft, dass YouTube das Portal für eine Mrd. Dollar übernehmen möchte.

Blip.TV vor der Schließung

Schon einmal etwas von shareyourworld.com gehört? Das ist nur eines von vieles Videoportalen, die schon vor Jahren geschlossen wurden. Jetzt sieht es auch für ein bekannteres Portal nicht gut aus. Blip.TV scheint die Luft auszugehen.

Blip wurde 2005 geöffnet, verzeichnete zwischenzeitlich 500 Mio. Views im Monat und wurde 2013 von Maker Studios übernommen.

Techcrunch berichtet von den Gerüchten, dass Blip langsam geschlossen werden soll. Maker Studios hatte vor kurzem mit Maker.TV ein eigenes Webvideoportal (Maker.TV) eröffnet und könnte so den Zuschauerstrom umleiten.

Bekannt ist aber, dass Blip einige Accounts schließen lässt. Techcrunch hat dazu eine Mail veröffentlicht. Die Erklärung des Portals Blip lautete, dass sie sich auf wenige sehr aktive Produzenten konzentrieren möchten und deswegen viele Kanäle schließen.

Techcrunch spekuliert weiter und weist darauf hin, dass weder der Blog von Blip noch der Twitter-Account noch gepflegt werden. Das deutet darauf, dass die Ressourcen anderweitig konzentriert werden.

Es könnte also bald soweit sein, dass das etwas größere Videoportal Blip geschlossen wird, zugunsten von Maker.TV.