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Pinterest

Schon mal etwas von Pinterest gehört?

Ich vor kurzem auch nicht. Bis ich es auf der Seite zeichenzaehler.de kurzzeitig gesehen habe. Dort wurde es aber scheinbar wieder entfernt.

Pinterest könnte die nächste große Sache im sozialen Netz sein. Auf der Seite können Bilder, die man im Internet gefunden hat an eine virtuelle Pinnwand angeheftet werden. So können interessante Dinge geteilt werden. Eine größere Menge von Menschen würde so erst durch diese „Sache“ erfahren und diese selbst weiterverbreiten. Der ein oder andere Schatz kann so gefunden werden.

Im Jahr 2011 wurde es vom TIME Magazin zu einer der 50 besten Internetseiten des Jahres gekürt.

Stellt sich jetzt für mich die Frage, auch wenn ich diese Idee von Pinterest sehr gut finde: Kommt es zu Konflikten mit dem deutschen Urheberrecht? Wahrscheinlich. Immerhin verteilt und veröffentlicht man Bilder, dessen Rechte man nicht hat. Das könnte interessant werden.

Die Internetseite „DerWesten“ beschreibt, dass Anwälte 6-stellige Beträge fordern, wenn man eine Urheberrechtsverletzung begeht (vgl. DerWesten, 2012). Meine Meinung ist, dass Unternehmen oder Lizenzinhaber das ganze als kostenlose Werbung ansehen sollten. Aber nein, es wird eher versucht noch mehr Geld herauszuschlagen mit drakonischen Strafen. Natürlich denke ich, wenn das Ansehen einer Person durch das Verteilen des Bildes beschädigt wird, das dieser zum Anwalt greifen kann/muss.

Aber in den anderen Fällen kann hier eine gute Idee ganz schnell wieder in Deutschland verloren gehen. Am Ende könnte z.B. der Internetzugriff aus Deutschland auf die Seite gesperrt werden, wie es bei Grooveshark oder YouTube-Videos der Fall ist. Toll… bleibt Deutschland weiterhin Internetentwicklungsland.

Das Urheberrecht sollte unbedingt mal an die neuen digitalen Zeiten angepasst werden. Aber nicht in Form von ACTA, SOPA oder IPRED, wo am Ende Überwachung drohen könnte. Da wird den Politikern noch viel Gehirnschmalz abverlangt. Demokratischen Gehirnschmalz versteht sich und keinen von der Lobby bezahlten.