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Vimeo: Copyright Match

Vimeo kündigte auf ihrem Blog einen verstärkten Umgang mit Urheberrechtsverletzungen an.  Das neue System trägt den Namen Copyright Match und funktioniert halb-automatisch.  Demnach wird bei Vimeo vieles noch händisch geprüft. Aber bei 26 Millionen registrierten Nutzer und monatlich 170 Millionen Zuschauern war eine technische Lösung dringend notwendig.

Upload-Hinweise von Vimeo

Zunächst gibt Vimeo aber noch ein paar Tipps, worauf man beim Upload achten sollte. Die meisten Sachen sollten jedoch selbstverständlich sein. So dürfen nur Filme hochgeladen werden, an denen man die Rechte besitzt. Das sind z.B. keine Fernsehmitschnitte oder ähnliches. Natürlich ist auch Beleidigendes und Videos mit rassistischen oder anderen diskriminierenden Inhalten verboten.

Wie funktioniert Copyright-Match?

Copyright Match nimmt von jedem Video einen kleinen Fingerabdruck und prüft, ob es Übereinstimmungen mit den Rechten Dritter gibt.

Wenn etwas entdeckt wird, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ist es ein Irrtum kann ein Moderator mit weiteren Informationen versorgt werden oder man die Erlaubnis zur Verwendung besitzt.

Ist der Fund berechtigt kann entweder das Video ausgetauscht, gelöscht oder (falls nur das Audio die Urheberrechtsverletzung ist) der Ton abgeschaltet werden. Für letzteres bietet Vimeo eine Bibliothek an um den Ton zu ersetzen. Diese befindet sich aber noch im Aufbau.

Vimeo arbeitet beim Copyright Match mit Audible Magic zusammen. Das Unternehmen hat sich genau auf solche Erkennungsmechanismen spezialisiert.

Zum Schluss gibt Vimeo noch den Hinweis auf das Fair-Use-Prinzip. Da es sich um ein amerikanisches Videoportal handelt, sollten Produzenten sich auch damit auseinander setzen.

 

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Pinterest

Schon mal etwas von Pinterest gehört?

Ich vor kurzem auch nicht. Bis ich es auf der Seite zeichenzaehler.de kurzzeitig gesehen habe. Dort wurde es aber scheinbar wieder entfernt.

Pinterest könnte die nächste große Sache im sozialen Netz sein. Auf der Seite können Bilder, die man im Internet gefunden hat an eine virtuelle Pinnwand angeheftet werden. So können interessante Dinge geteilt werden. Eine größere Menge von Menschen würde so erst durch diese „Sache“ erfahren und diese selbst weiterverbreiten. Der ein oder andere Schatz kann so gefunden werden.

Im Jahr 2011 wurde es vom TIME Magazin zu einer der 50 besten Internetseiten des Jahres gekürt.

Stellt sich jetzt für mich die Frage, auch wenn ich diese Idee von Pinterest sehr gut finde: Kommt es zu Konflikten mit dem deutschen Urheberrecht? Wahrscheinlich. Immerhin verteilt und veröffentlicht man Bilder, dessen Rechte man nicht hat. Das könnte interessant werden.

Die Internetseite „DerWesten“ beschreibt, dass Anwälte 6-stellige Beträge fordern, wenn man eine Urheberrechtsverletzung begeht (vgl. DerWesten, 2012). Meine Meinung ist, dass Unternehmen oder Lizenzinhaber das ganze als kostenlose Werbung ansehen sollten. Aber nein, es wird eher versucht noch mehr Geld herauszuschlagen mit drakonischen Strafen. Natürlich denke ich, wenn das Ansehen einer Person durch das Verteilen des Bildes beschädigt wird, das dieser zum Anwalt greifen kann/muss.

Aber in den anderen Fällen kann hier eine gute Idee ganz schnell wieder in Deutschland verloren gehen. Am Ende könnte z.B. der Internetzugriff aus Deutschland auf die Seite gesperrt werden, wie es bei Grooveshark oder YouTube-Videos der Fall ist. Toll… bleibt Deutschland weiterhin Internetentwicklungsland.

Das Urheberrecht sollte unbedingt mal an die neuen digitalen Zeiten angepasst werden. Aber nicht in Form von ACTA, SOPA oder IPRED, wo am Ende Überwachung drohen könnte. Da wird den Politikern noch viel Gehirnschmalz abverlangt. Demokratischen Gehirnschmalz versteht sich und keinen von der Lobby bezahlten.