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Netzschau #05

Langsames Internet, das ist schlecht für Webvideos. Ein Video, das heißt nur ein Audio in einer Sprache. Falsch. Nach diesen abgehakten Sätzen folgt die Auflösung in der neuen Netzschau.

YouTube bewertet die Geschwindigkeit von Internet Providern

Wenn die Bandbreit nicht stimmt, dann ruckeln auch viele Webvideos. YouTube hat sich jetzt aufgemacht und bewertet die Geschwindigkeit von Internet Providern.

Weiter Infos gibt es auch beim Video Quality Report von Google.

Vimeo möchte selbst produzieren

Da hat wohl jemand den Erfolg bei Netflix mitbekommen. Sehr gut, denn so kommen noch weitere spannende Angebote auf den Markt. Vimeo möchte jetzt selbst Serien produzieren. Für die Komödie „High Maintenance“ werden Zuschauer aber wohl Zahlen müssen.

YouTube am beliebtesten

Kostenlose Angebote dominieren noch immer den Webvideomarkt, obwohl Netflix große Sprünge macht. Eigentlich einleuchtend, das WallStreet Journal hat aber ein Diagramm veröffentlicht, dass die Verhältnisse verdeutlicht.

Ein Video und viele Sprachen

Alugha heißt eine Anwendung, dass es ermöglicht ein Video mit mehreren Audiofiles zu bestücken. Auf der Homepgae gibt es dazu ein Beispiel. Wer also ein Publikum in mehreren Sprachen hat, muss ein Video nicht immer wieder neu rendern, um alle in ihrere Sprache zu erreichen.

Justin.TV stellt sein Archiv ein

Justin.TV, sozusagen der Gründungsvater von Twitch, stellt sein Archiv ein. Den Schritt erklärt das Live-Streaming-Portal mit der geringen Nutzung des Archivs durch Zuschauer. Mehr als die Hälfte der gespeicherten Webvideos hätte demnach nur ein oder gar kein Aufruf zu vermelden.

Damit spart das Unternehmen aber wiederum Ressourcen ein, um ihre Gaming-Plattform Twitch weiter zu stärken.

Justin.TV wurde im Frühjahr 2007 gelauncht und hat bis zum heutigen Zeitpunkt ca. 5 Mio. regelmäßige Zuschauer. Im Vergleich zu den über 40 Mio. Besuchern bei Twitch ist das aber sehr gering.

Der Erfolg von Twitch führt sogar dazu, dass sich das Unternehmen von Justin.TV im Februar 2014 zu Twitch Interactive umbenannte. Zur Zeit liegen noch Gerüchte in der Luft, dass YouTube das Portal für eine Mrd. Dollar übernehmen möchte.

9 Jahre – YouTube feiert

Bereits neun Jahre alt ist das größte Videoportal der Welt: YouTube. In einem kleinen Musikvideo greift es verschiedene Themen aus der Vergangenheit, mixt sie zusammen und lässt diese von bekannten YouTube-Größen singen.

Ein Videoportal feiert diese Jahr übrigens das 10-jährige Bestehen. Vimeo wurde 2004 vorgestellt und hat sich auf qualitativ hochwertige Videos spezialisiert.

YouTube kauft Twitch?

1 Milliarde Dollar, so viel soll Google für das Live-Streaming-Portal Twitch hingelegt haben. Die Meldung ging heute durch verschiedene Online-Portale, wie ZDnet.

Dadurch könnte vor allem YouTube auch im Live-Segment des Webvideos noch einmal deutlich an Fahrt gewinnen. Denn Twitch ist kein Unbekannter und weist monatlich bis zu 40 Mio. Zuschauer auf.

Doch was könnte der Plan von Google mit Twitch sein? Kommt wieder eine Zwangsvermählung mit Google Plus? Auf jeden Fall könnte Twitch dadurch die Technik deutlich verbessern und sich weiter von Konkurrenten, wie Hitbox.tv absetzen.

Noch ist die Übernahme aber nicht offiziell bestätigt. Allerdings gibt es auch schon Gerüchte, dass sich YouTube auf das anstehende Kartellverfahren einstimmt.

 

YouTube: Traffic auf mobilen Geräten am höchsten

Der mobile Markt wächst immer schneller und auch das Traffic-Aufkommen von Bewegtbildern im Web schwillt schon seit Jahren weiter an.

Mashable und Statista haben jetzt die Daten des amerikanischen Unternehmen Sandvine visualisiert. Sandvine stellt Hardware und Software für Netzwerke her und veröffentlicht schon seit Jahren Daten zum Internet-Traffic. Ihre Produkte werden unter anderen von Comcast genutzt, dem größten Kabelnetzbetreiber der USA.

Die Statistik zeigt das YouTube einen Anteil von 17,26% am entstandenen mobilen Datenverkehr besitzt. Danach folgt Facebook auf Platz 2 und den HTTP-Protokollen auf Rang drei. In der Top 10 ist auch Netflix enthalten, dass aber auch in Zukunft noch weiter zu zulegen wird, da hier die Videoqualität und Bekanntheit auch immer weiter zunimmt.

Infographic: YouTube and Facebook Account for a Third of Mobile Web Traffic | Statista Weitere Statistiken auf Statista

Google Preferred: Premium-Werbung auf YouTube

Auf der Konferenz NewFronts in New York stellte Google für YouTube „Google Preferred“ vor. Damit können Werbetreibende Anzeigen bei den Top 5% bzw. den Top 1% der YouTuber schalten.

Diese Zahlen beziehen sich aber nicht auf den gesamten Markt auf der Videoplattform, sondern auf die „Verticals“. Sprich die 5% (oder 1%) besten Kanäle aus dem Bereich Gaming, Sport usw.

Das macht auch Sinn, denn erstens kommt die Werbung auch an der richtigen Zielgruppe an. Und zweitens wäre die komplette Top 5% auf YouTube eine gewaltige Masse.

Auf dem Videoportal existieren bereits Kanäle, die diese YouTuber sammeln:

Beauty & Fashion
Comedy
Entertainment & Pop Culture
Food & Recipes
Musik
Video Gaming
News
Anime & Teen Animation
Cars, Trucks & Racing
Familie & Children
Science & Education
Sport
Technology
Weightlifting, Workouts & Wellness

Allerdings fallen beim Betrachten der Listen ein paar Dinge auf. Zum einen ist kein deutschsprachiger Kanal zu finden. Was denn Schluss nahe bringt, dass Google Preferred erst im englischsprachigen Raum getestet wird bevor es weiter verbreitet wird. Das gleiche passierte bspw. vor ein paar Jahren auch mit der Monetarisierung. YouTube-Partner gab es erst in den USA und später in Deutschland.

Zum anderen fällt auf, dass die Top 1% scheinbar per Hand ausgewählt sind und die Top 5% durch einen Algorithmus, den sogenannten „P Score“ (also nicht nur ausschließlich durch Anzahl der Abonnenten). Dieser Wert wird ermittelt durch:

  • wiederkehrende Zuschauer
  • wie lang werden die Videos geschaut
  • den Anzahl der  Daumen nach oben pro Video
  • wie oft wird es im Web verbreitet (z.B auf Facebook)

Dadurch kommen aber auch Kanäle in die Liste, die vielleicht nur einen viralen Hit hatten. Auf den anderen nicht oft angeschauten Videos möchten Werbende ihre Premium-Anzeigen wahrscheinlich nicht gern sehen.

Mit Google Preferred schafft der Konzern für Werbetreibende einen interessanten Markt, der auch nicht unendlich begrenzt ist. Es ist händisch bzw. mit Algorithmen auf wenige sehr reichenweitenstarke Produzenten konzentriert. Die Einnahmen für YouTube sollten damit weiter steigen.

Netzschau #02 – YouTube

Runde zwei in der Netzschau. Wieder einmal gibt es kurze Teaser zu News über Videoportale. Diesmal dabei u.a. die Karrierebibel und Vsauce.

Webdriver Torso und 77.000 Videos

Der Kanal „Webdriver Torso“ ist zur Zeit ein großes Mysterium auf YouTube. Seit sieben Monaten lädt der User elf Sekunden lange Videos mit fast immer den gleichem Inhalt: blaue und rote Rechtecke mit schrillen Tönen hinterlegt. Jetzt gibt es ein paar Hinweise. Die Gerüchteküche kocht auf jeden Fall.

YouTube vs. TV beim Werbebudget

Peter Mock, u.a. Journalist bei der Huffington Post diskutiert über die zukünftige Entwicklung und den Konkurrenzkampf um Werbebudget zwischen dem klassischen Fernsehen und YouTube.

Die oberen 5%

Eine Verlinkung bei Peter Mock: Werbende können mit Google Preferred Anzeigen bei den oberen 5% bzw. sogar 1% der Top-YouTuber kaufen.

Schleichwerbung auf YouTube

Die Stuttgarter Zeitung fasst das Geschehen rund um den Verdacht der Schleichwerbung bei Y-Titty zusammen. Die Meldung ist nicht mehr die frischeste, allerdings ruft es das Thema noch einmal ins Gedächtnis.

Ist YouTube für Musiker schlecht?

Das Magazin Musikermarkt diskutiert genau diese Frage. Titel  des Artikels: “ Großes Umsatzpotential oder Künstler-Ausbeutung?“ Der Autor beleuchtet u.a. die Kanaloptimierung und das Umsatzpotential, lässt aber auch vereinzelt kritische Punkte aufblitzen.

Freie Fahrt für YouTube und Disney

In dem Artikel der Salzburger Nachrichten geht es um die Netzneutralität und den Vorschlag der US-Kommunikationsbehörde FCC die Daten großer Anbieter, wie Disney und YouTube schneller durch das Netz zu schicken.

Strategien für Unternehmen auf YouTube

Die Karrierebibel fasst für Unternehmen die wichtigsten Strategien auf dem Videoportal zusammen, darunter Ideen für Kanal und Wege zu mehr Abonnenten.

YouTube-App mit höherer Videoqualität

Giga weist in einem kuren Artikel daraufhin, dass sich die Qualität in der YouTube-App verbessern wird.

Das Web und das Internet

Zum Schluss keine Nachricht über YouTube, aber ein Video von der Plattform. Vsauce erklärt anschaulich den Unterschied zwischen Web und Internet.

YouTube-Einkommen berechnen

Die Webseite Socialblade, die Statistiken u.a. zu YouTube-Kanäle sammelt und für jeden zugänglich macht, hat schon früher neben den aufgeführten Zahlen das geschätzte Einkommen des YouTube-Partners gelistet.

Jetzt hat die Seite einen Rechner vorgestellt, mit dem jeder verschiedene Einstellungen treffen kann, um das Einkommen auf der Videoplattform zu berechnen.

YouTube-Eimkommen-Rechner

Die Funktionen umfassen die Eingabe eines Kanals, der täglichen Views und dem geschätzten CPM. Letzterer beschreibt den Tausenderkontaktpreis (Click per Mille), also den Einnahmen, wenn 1000 Zuschauer das Video und damit die Werbung gesehen haben.

Selbst beim kleinstmöglichen Wert bekommen Top-YouTuber noch beachtliche Summen. Bspw. verdient Gronkh dann immer noch ca. 100 000 US-Dollar im Jahr. Bei ihm kann man aber durchaus von einem höheren Wert ausgehen, da seine Videos sehr beliebt sind und auch Werbetreibende anlocken.

Auf YouTube fasst das Videoamt den Rechner noch einmal zusammen und testet ihn an verschiedenen YouTubern.

Netzschau #01 – Videoportale

Hier gibt es kurze Teaser zu Nachrichten von anderen Seiten, die über Videoportale berichten. Diesmal dabei u.a. Spiegel Online und Heise.

Vine mit neuer Seite

Lange waren die 6-Sekunden-Videos von Vine nur über Smartphones und Tablets erreichbar. Mit der neuen Website lassen sich die Kurzfilme auch im Web suchen und finden.

YouTube-Teaser

Vor allem auf Nachrichtenseiten ist das Prinzip Gang und Gebe. Mit ein bis zwei Fett gedruckten Sätzen versucht der Autor die Leserschaft in seinen Bann zu bringen. Jetzt gibt es auf YouTube die Funktion vor seinen Videos einen dreisekündigen Teaser vorzuschalten, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf den Kanal zu erhöhen.

Britische  Jugendliche lieben YouTube

Was empfinden britische Jugendliche gegenüber sozialen Netzwerken? Dieser Frage sind einige Forscher nachgegangen.YouTube steht demnach am höchsten im Kurs. Facebook landet hinter Whatsapp und Skype auf Rang vier.

Das alte Fernsehen stirbt

Das Medien sich im Internetzeitalter anpassen müssen, haben die Printmedien schon erlebt. Auch dem Fernsehen wird das nicht anders gehen. Einer der Hauptkonkurrenten wird wohl Netflix. Die Südwestpresse fasst das Geschehen kurz zusammen.

Strengere Regeln für YouTube in Saudi-Arabien

Saudi-Arabien ist einer der größten Wachstumsmärkte für YouTube. Insgesamt stieg die Verbreitung des Internet in dem arabischen Staat um 300% in den letzten fünf Jahren. Zusammen mit Nordafrika erreicht der Mittlere Osten 310 Mio. Video Views am Tag. Hinter den USA ist diese Region damit der zweitgrößte Markt für Videoportale. Google ist nicht untätig und hat eine Kampagne entwickelt, um noch stärker in den arabischen Ländern vertreten zu sein.

Doch die damit entstehende Freizügigkeit für die Bevölkerung ist den Regierenden ein Dorn im Auge, wenn auch nicht so stark wie in anderen Ländern, wie z.B. der Türkei. In Saudi-Arabien besteht das Regierungssystem aus einer absoluten Monarchie. Die Politiker sind darauf bedacht kritisches Material nicht an die große Öffentlichkeit zu lassen.

Bereits früher fragte der Staat auf der arabischen Halbinsel an, ob Videos gelöscht werden können. Google hat dem bisher immer widersprochen.

Die Organisation „Reporter ohne Grenze“ berichtete im Dezember 2013, dass eine neue Agentur in Saudi-Arabien in Planung sei, die die Zensur in dem Staat übernehmen sollte. Leiter des Projekt ist Riyadh Najm. Nach den Wünschen würden dann nur noch Videos freigegeben, die den Moralvorstellungen und Werten des Staates entsprechen.

Vier Monate später, im April 2014 tritt erneut Riyadh Najm im Wall Street Journal auf. Er erklärt:

„We will make them aware of what’s acceptable in Saudi Arabia and what’s not acceptable

Außerdem berichtet die Zeitung, dass bereits 2012 eine Kommission gegründet worden sei, die die Lizenzen für die Medienschaffende vergibt.

Es scheint so, als würde sich das Land auf allzu kritische Publikationen vorbereiten. Wenn die öffentliche Meinung den Monarchen nicht gefällt, stehen bereits Organisationen im Hintergrund, die sich um die Zensur stärker kümmern werden.